Leserbrief zum Artikel in der LZ „Sanierungsfall Koenig Stiftung“ vom 29.2.3019

Kommunalpolitik

Ja, das Stifter-Lager hat sich merklich gelichtet. Es ist an der Zeit, dass die Nachbesetzung aus den Reihen der Kultur dringend erfolgt, da der Vorstand über die großen Linien der Konzeption für das Museum entscheidet. Dieser Passus war von Professor sehr wohl überlegt. Denn er bedeutet, dass die Entscheidung über die Konzeption nicht alleine bei der Museumsleitung liegt.  Der Stiftungsvorstand entscheidet über die großen Linien. Die Stiftung berät die Stadt ansonsten in verschiedenen konzeptionellen Fragen. Dadurch sollte gewährleistet werden, dass das Skulpturenmuseum stets mit künstlerisch herausragenden Ausstellungen und Angeboten eine Anziehungskraft für Besucher weit über die Grenzen Landshut hinaus entwickelt.  

 

Der Stiftungsvorstand hat auch die Verantwortung darüber, dass die Stiftung nach außen positiv dargestellt wird.  Dazu wurde die Homepage skulpturenmuseum-im-hofberg.de wurde vonseiten der Stiftung bezahlt, die auch domain-Inhaber ist. Die Homepage war in drei Säulen aufgeteilt:

 

.  Fritz Koenig, Leben und Werk mit allen wichtigen Daten, Werken im öffentlichen Raum etc.

. DasSkulpturenmuseum mit seiner Entstehung, der Architektur, allen Projekten, Vorstellung der Werke etc.

. Die Stiftung mit deren Aufgaben, Zusammensetzung, alle Vorstände und relevante Infos.

 

Von dieser sehr sorgfältig erarbeiteten Homepage ist nichts mehr übrig. Das KOENIGmuseum ist quasi zu einer Unterabteilung der Städtischen Museen herabgewürdigt worden und wird auf einer Ebene mit dem KASIMIRmuseum etc. geführt. Bei allem Respekt dafür: Es kann nicht sein, dass es keinerlei Infos zur Stiftung, keine Infos zu den Projekten und Aufgaben des Museums in den vergangenen 20 Jahren  gibt und die Stiftung quasi im Nichts verschwindet. Diese Marginalisierung ist inakzeptabel. Es ist schon sehr verwunderlich und kaum zu glauben, dass der Stiftungsvorstand, der ja Domaininhab er und Initiator der Homepage war, der Löschung zugestimmt hat. Oder ist der Domain der Stiftung ein ähnliches Schicksal widerfahren wie der Domain der des Freundeskreises Fritz Koenig?

 

Ute Kubatschka

 

 
 

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