Tag der Lohngleichheit - Equal Pay Day

Europa


Infostand am Wochenmarkt: von links Margarete Paintner, Frau Härtl, Ute Kubatschka, Maria Haucke

.....UND RAUS BIST DU?

Minijobs und Teilzeit nach Erwerbspausen sind kein Sprungbrett ins Erwerbsleben. Für viele führt es in eine Sackgasse.

 

Mit einem gemeinsamen Infostand haben am vergangenen Freitag, den 21. März 2014 das Frauennetzwerk Landshut und der Kath. Frauenbund im Rahmen des "Equal Pay Day" darauf aufmerksam gemacht, dass die Lohnungleichheit zwischen Männern und Frauen immer noch gravierend ist.Die Folgen von Erwerbsunterbrechungen, Minijobs oder geringer Teilzeit für den weiteren beruflichen Weg und die dadurch entstehende Erwerbslücke zwischen Männern und Frauen wurden thematisiert. Die Auswirkungen auf das Jahreseinkommen sind sehr unterschiedlich. Frauen verdienen im Bundesdurchschnitt, verteilt über alle Qualifikationen, Berufe und Branchen, nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes 22% weniger als Männer. Wenn man als Vergleichsgröße das Jahreseinkommen nimmt, müssen Männer für dasselbe Einkommen 80 Tage weniger arbeiten - sie könnten also locker vom Januar bis zum 21. März eine Pause einlegen, dann hätten sie den Durchschnittslohn der Frauen erreicht. Natürlich handelt es sich dabei um ein symbolisches Datum - welches die tatsächlich bestehende Entgeltlücke veranschaulichen soll.

Im vergangenen Jahr lag der Schwerpunkt bei den niedrigen Einkommen im Pflegebereich, wie Krankenschwestern und AltenpflegerInnen.

 

 

 
 

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