Auf der Suche nach dem Aufbruch - Wie nur die Wähler zurückgewinnen? 14.11.2018 | Senioren


Die AG 60 plus der SPD diskutiert darüber in Plattling

Von Dominik Schweighofer

 

Plattling. Da leidet gerade eine Partei ganz gewaltig an der Missachtung durch den Wähler, aber auch an sich selbst –diesen Eindruck bekommt man derzeit als Beobachter der altehrwürdigen SPD.Viel ist  seitMonaten bei den Sozialdemokraten von Aufbruch, von Erneuerung die Rede –allein die Umfragewerte werden immer trostloser. Was also tun? Wie diesen für die Genossen so erschütternden Trend umkehren? Um über diese für die   Zukunft derPartei existenziellen Fragen  zu diskutieren, hat sich die SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus des Bezirks Niederbayern am Mittwoch zu seiner Sitzung in der Plattlinger Fischerstub’n AnjaKönig eingeladen. Die 48-Jährige aus Landshut ist Landesvorstandsmitglied der Bayern-SPD und Sprecherin des Forums Demokratische Linke (DL 21), eines Zusammenschluss linker Kräfte innerhalb der SPD.

 

Veröffentlicht am 14.11.2018

 

Zusammenhalt der Gesellschaft Arbeitsgemeinschaft 60 plus Niederbayern traf sich 14.11.2018 | Senioren


„ Erneuerung der SPD in Bayern“

 

Erneuerung der SPD in Bayern - Wie geht das?“ Ideale der SPD müssen wieder erkennbar werden. Zu einer Nachlese der bayerischen Landtagswahl 2018 hatte Hartmut Manske, Bezirksvorsitzender der SPD-Arbeitsgemeinschaft 60plus Niederbayern, im Rahmen einer Vorstandssitzung für Mittwochnachmittag nach Plattling in das Gasthaus Fischerstubn eingeladen. Begrüßen konnte Hartmut Manske neben seinen beiden Stellvertretern, Gerlinde Saller und Walter Müller, auch den Ehrenvorsitzenden Horst Kubatschka mit Gattin Ute, Pressesprecherin der SPD Senioren. Als Referentin zum Thema „Erneuerung der SPD - Wie geht das?“ konnte der Bezirksvorstand der Arbeitsgemeinschaft 60Plus Anja König willkommen heißen. König ist Mitglied des SPD-Landesvorstandes Bayern/Niederbayern und auch Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion in Landshut. Anschließend bat Hartmut Manske die Versammlung um ein Ehrengedenken der kürzlich verstorbenen Elfriede Ruhfass aus Kehlheim, die sich über viele Jahre für die Sozialdemokratie in dieser Arbeitsgemeinschaft der Senioren sehr engagiert hatte.

 

Veröffentlicht am 14.11.2018

 

Endspurt beim Fahrradklima-Test 2018 13.11.2018 | Verkehr


Noch bis zum 30. November können Sie beim ADFC-Fahrradklima-Test Ihre Stadt oder Gemeinde bewerten. Mehr als 100.000 Radfahrerinnen und Radfahrer bereits abgestimmt. Sie auch? Wenn nicht: Machen auch Sie bitte mit!  Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und beantworten Sie die 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit auf www.fahrradklima-test.de, etwa ob das Radfahren Spaß macht oder Stress bedeutet, ob Radwege von Falschparkern freigehalten werden und – dieses Jahr neu im Fragenkatalog – ob sich das Radfahren auch für Familien mit Kindern sicher anfühlt. Das Ergebnis wird umso aussagekräftiger, je mehr Radfahrende sich an der Umfrage beteiligen und je breiter das Spektrum ist – von Vielfahrern bis zu Gelegenheitsradlern. Kinder und Jugendliche sind bei der laufenden Online-Befragung leider bis jetzt noch deutlich unterrepräsentiert.

Damit eine Stadt oder Gemeinde in die Wertung kommt, ist eine von der Gemeindegröße abhängige Mindestzahl von Teilnehmenden erforderlich. Vielleicht ist es ja gerade Ihre Stimme, die noch fehlt, damit diese Grenze übersprungen wird. Der aktuelle Teilnahmestand findet sich übrigens auf www.adfc.de/artikel/dossier-zum-fahrradklima-test-2018 rechts im blauen Kasten.

Veröffentlicht am 13.11.2018

 

WEIBLICH WAR GESTERN – DER NEUE LANDTAG 13.11.2018 | Gleichstellung


 

26,8 % – das ist der Frauenanteil im aktuellen Bayerischen Landtag. Was für ein trauriges Ergebnis!   Der Abwärtstrend, der sich bei der letzten Legislaturperiode nach Jahren des Anstiegs des Frauenanteils einstellte, setzt sich somit fort. Die Spitze von 30,3 % in den Jahren 2008–2013 liegt jetzt schon fünf Jahre zurück. Repräsentative Demokratie sieht anders aus! Wir haben im Landtagswahlprogramm die Parité, also die gleichmäßige Besetzung im Parlament durch Frauen und Männer, gefordert und wir setzen uns weiterhin für sie ein, damit der Abwärtstrend – geschuldet den bürgerlich­konservativen und nationalistischen Parteien im Parlament, die überhaupt nicht begriffen haben, dass Gleichstellungspolitik erst die Freiheit zur Wahl des eigenen Lebensmodells schafft – gestoppt wird!

 

 AsF Bayern (Arbeitsgemeinschaft  sozialdemokratischer Frauen)

Veröffentlicht am 13.11.2018

 

HISTORISCHE SPLITTER 100 JAHRE FRAUENWAHLRECHT 13.11.2018 | Gleichstellung


Das Frauenwahlrecht war die zentrale politische Forderung der proletarischen Frauenbewegung im  19. Jahrhundert. Am 12. November verkündete die SPD­geführte Provisorische Reichsregierung rechtsverbindlich das Frauenwahlrecht auf Reichsebene.

 

Der Sozialdemokrat Kurt Eisner hatte zwar schon in der Nacht zum 8. November das Frauenwahlrecht verkündet, das war aber nur eine Absichtserklärung. Rechtlich verbindlich führte der Freistaat Bayern das Frauenwahlrecht am 5. Dezember 1918 ein. Doch bis dahin war es ein weiter und steiniger Weg, denn Frauen konnten sich dieses Recht nur durch beharrliche Überzeugungsarbeit erkämpfen. Die bürgerliche Frauenbewegung unterstützte die Forderung nach dem Stimmrecht für Frauen nicht.  Für sie standen die Verbesserung der Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten und eine Reform des Ehe- und Familienrechts im Mittelpunkt der Arbeit. So glaubten sie, die Situation von Frauen grundlegend verändern zu können.

Für die proletarische Frauenbewegung hingegen war das Mitspracherecht in politischen Angelegenheiten der entscheidende Schritt zur Überwindung des Klassenstaates und damit zur Befreiung der Frau. Deshalb forderten die Genossinnen das Frauenwahlrecht.

 

Nach langen, intensiven Debatten wurde das Frauenstimmrecht 1891 offiziell ins Parteiprogramm der SPD aufgenommen. Ab 1895 forderte die SPD im Reichstag und im bayerischen Landtag immer wieder das Frauenwahlrecht. Immer wieder lehnten die anderen Fraktionen politische Mitspracherechte für Frauen ab. Die SPD blieb im Kaiserreich  die einzige Partei, die sich für das Frauenwalrecht einsetzte!

 

Tatsächlich zur Wahl gehen durften Frauen dann  erst 1919. In Bayern am 12. Januar 1919, wobei nur 8 Frauen (= 4,4 %) in den Landtag gewählt wurden.  Am 19. Januar 1919 durften Frauen zum 1. Mal an einer Reichstagswahl teilnehmen. Auch hier war das Ergebnis enttäuschend: von 300 kandidierenden Frauen wurden 37 gewählt. Damit waren nur 8,7 %  der 423 Abgeordneten weiblich. Auch heute noch  sind Frauen in den Parlamenten unterrepräsentiert –  deshalb setzen wir uns ein für PARITÄT.

 

ASF Bayern  (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen)

 

Veröffentlicht am 13.11.2018

 

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